Selbstfürsorge bei Aufregung

Bei vielen Menschen wirkt bei Stress, Nervosität, Überraschungen oder Unruhe (kurz) eine nicht hilfreiche Reaktion: Ich nenne es die automatisierten Stress-Reaktionen bzw. die automatisierte Stress-Atmung:
–  Leicht geduckte Haltung („sich klein machen“)
–  Körper zu verspannt
–  Schnappatmung – kurze, „schwere“, teils schnelle, flache Atmung
–  „Gehirn leer“ bzw. innere Stimmen sabotieren dich („da bist du selbst dran schuld“, „das schaffst du eh nicht“ oder „hab ich dir doch gleich gesagt“ usw.)
–  die Stimme wird schrill, brüchig oder „rutscht weg“.
 
Ein zentraler Energiespender und Vermittler bei all dem ist die Atmung. Bei Stress manchmal eher ein (unbewusst selbstgemachter) „Energieverhinderer“ oder „Blockierer“.
 

Tipp: Übe in entspannten Zeiten langsam, fließend, gleichmäßig und tief zu atmen. Dann kannst diese hilfreiche Atmung in unentspannten Zeiten leichter erinnern und abrufen.

Übung

(Dauer ca. 3 min.): Stell oder setz dich angenehm aufrecht hin. Lockere und löse leicht und vorsichtig Schultern, Nacken, Hals, Kopf und Oberkörper. Atme langsam, ruhig und fließend durch die Nase ein. Gefühlt bis „tief in den Bauchraum“. Die ganze Übung möge sich zu jeder Zeit angenehm anfühlen. – Danach langsam, ruhig und tief durch den Mund mit einem „Fffffff“ wieder ausatmen. Bis es entspannt „nicht mehr weitergeht“. Dann kommt leicht die Einatmung. – Wiederhole 2 mal.
Danach wiederhole 3 mal das oben beschriebene „mit Armen“: Während der Einatmung hebe die Hände langsam in einem Kreis „über außen“. Während der Ausatmung senke die Hände langsam. Vollführe alles in deinem individuellen Rhythmus und Maß.
 
Freue dich über deinen Körper und deine Gesundheit.
Bedanke dich.
Genieße.
<3

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Herzliche Grüße Arndt Schwichtenberg